Sturm am Dom

Das Freilichtspiel „Sturm am Dom“ stellt das Zeitgeschehen von 1874 bis 1913 in neun Bildern ins Blickfeld. In jedem Bild wird ein ganz bestimmter Tag durch ein Zeitfenster betrachtet. Die Ereignisse in St. Blasien, dem kleinen Land am Dom, werden zum Abbild der deutschen Geschichte jener Zeit. Industrialisierung, Kulturkampf unter Bismarck, Höhen und Tiefen des Deutschen Kaiserreiches unter Wilhelm II .: Der „Sturm am Dom“ zeigt ein dramatisches Kaleidoskop jener Epoche.
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Die Katastrophennacht

Ausgerechnet am Blasiustag, dem 8. Februar 1874, Namenstag des Schutzpatrons von St. Blasien, passiert das Unfassbare: der Dom liegt in Schutt und Asche. Es ist bitterkalt, alles ist gefroren. Eine gespenstische Szenerie. Totenstille. Plötzlich ein Babygeschrei. Der 14 Jahre alte Lukas hat den Brand aus Unachtsamkeit ausgelöst. Er ist verschwunden. Alle machen sich Sorgen, ob er im Feuer umgekommen oder irgendwo erfroren ist. Wie konnte ein „dummer“ Junge ein solches Inferno auslösen? Wer ist der Verantwortliche? Wird Lukas gefunden? Wenn ja, wie reagiert der Fabrikbesitzer Ernst Friedrich Krafft?
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